Die Landung. Ein Darkover-Roman

Die Landung ist eigentlich das erste Buch des Darkover-Zyklus, wenn es von Autorin Marion Zimmer Bradley nicht als erstes geschrieben wurde. Erzählt wird die Landung eines Schiffs mit Kolonisten von der Erde, die sich im Weltraum aufgrund eines Sonnensturms total verflogen haben. Keiner weiß so genau, wo man nun ist. Und selbst wenn man es wüsste, das Raumschiff ist eher Schrott. Am Anfang versucht eine Gruppe an der Idee festzuhalten, dass man den neuen Planeten doch noch irgendwann verlassen könne. Als man einsehen muss, dass dies ein Wunschtraum bleiben würde, klammert man sich zumindest daran, eine technologische fortschrittliche Kolonie aufbauen zu können. Leider ist Darkover arm an Rohstoffen. Und so geht es, das erahnt man aber eher, da man ja die späteren Bücher meist schon kennt, wenn man diesen ersten Band liest, in Richtung Agraggesellschaft.

Die Landung erzählt also wie alles begann, wie aus Darkover eine verlorene Kolonie wurde. Figuren, die auch in späteren Darkover Romanen auftauchen gibt es nicht, immerhin wird erklärt, wo die Christoferos herstammen.

Interessant ist die Lektüre des Buches auch, da man ihm doch sehr deutlich anmerkt, wann es geschrieben wurde, nämlich 1973. Und das merkt man dann doch dem transportiertem Frauenbild in diesem Buch etwas an. Aber da sich ja Darkover zu einem Planeten mit einer Gesellschaft entwickelt, in der Frauen alles andere als Gleichberechtigt sind, passt das ja.

Das Buch Die Landung. Ein Darkover-Roman. (alter titel Landung auf Darkover) ist etwas dünner als die anderen Darkover-Bücher. Auf insgesamt 194 Seiten werden zwar viele Fragen geklärt, aber einiges bleibt dann eben doch im Dunkeln der Geschichte von Darkover verborgen.

Die Landung: Ein Darkover Roman

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