Faro

Faro. Roman von Ole R. Börgdahl

1943, Weltkrieg, Francos Spanien ist neutral. Michael ist der einzige Überlebende von U-810 und landet auf Gran Canaria.

Ein kurzer knapper Titel, ein Cover, das das den Leuchtturm (Faro) von Maspalomas zeigt. Ein Roman, der zu Zeit des 2. Weltkriegs auf Gran Canaria spielt.

Erzählt wird die Geschichte von Michael, dem einzigen Überlebenden eines deutschen U-Boots, der U-810. Er schlägt sich auf Gran Canaria durch und verliebt sich in Serina. Serina ist es auch, die Michael die Augen für die Lügen des Nazi-Regimes öffnet. Michael beginnt ein neues Leben, aber auf der U-810 war ein Geheimnis verborgen und dieses ist nicht mit dem deutschen U-Boot untergegangen. Und so wird Michael verfolgt. Serina rettet ihm das Leben, bis er aber, gemeinsam mit ihr, das Geheimnis lüften kann und der Rattenlinie nach Argentinien auf die Spur kommt, dauert es noch etwas.
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Die Landung. Ein Darkover-Roman

Die Landung ist eigentlich das erste Buch des Darkover-Zyklus, wenn es von Autorin Marion Zimmer Bradley nicht als erstes geschrieben wurde. Erzählt wird die Landung eines Schiffs mit Kolonisten von der Erde, die sich im Weltraum aufgrund eines Sonnensturms total verflogen haben. Keiner weiß so genau, wo man nun ist. Und selbst wenn man es wüsste, das Raumschiff ist eher Schrott. Am Anfang versucht eine Gruppe an der Idee festzuhalten, dass man den neuen Planeten doch noch irgendwann verlassen könne. Als man einsehen muss, dass dies ein Wunschtraum bleiben würde, klammert man sich zumindest daran, eine technologische fortschrittliche Kolonie aufbauen zu können. Leider ist Darkover arm an Rohstoffen. Und so geht es, das erahnt man aber eher, da man ja die späteren Bücher meist schon kennt, wenn man diesen ersten Band liest, in Richtung Agraggesellschaft.
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Ultimativer Stresstest für potentielle Auswanderer in Richtung der Kanarischen Inseln

Geschrieben wurde das Buch Ultimativer Stresstest für potentielle Auswanderer in Richtung der Kanarischen Inseln von einem Auswanderer, der in Las Palmas de Gran Canaria seine neue Heimat samt Familie gefunden hat. Rolf Spittel ist alles andere als die Auswanderer, die man so im Süden von Gran Canaria kennen lernt: Er wohnt zum einen nicht im Süden, spricht Spanisch und hat eine Einheimische geheiratet. Er hat nicht die X-te Bundesliga Kneipe eröffnet, um sich gerade einmal so über Wasser zu halten und, den Eindruck erweckt das Buch, mit anderen nach Gran Canaria ausgewanderten Deutschen kommt er eher weniger in Berührung.

Daher ist das Buch auch ein reichhaltiger Fundus an Anekdoten über das Leben hier geworden, so wie es wirklich gelebt wird, und nicht in den Bungalow-Anlagen und den deutschen Zentren praktiziert wird. Besonders die Beschreibungen des Behördenwahnsinns in dem Buch werden aber auch Auswanderern weiterhelfen, die eben in den Süden und ihresgleichen wollen. Denn selbst wenn man mit dem Papierkram jemand beauftragt, sollte man doch schon wissen, was in etwa auf einen zukommt.
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